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Die rote Linie



Toleranz hat ihre Grenze, wo sie von Intoleranz bedroht wird. Intoleranz beginnt dort, wo sie den freien Willen der Menschen unverhältnismäßig einschränkt.

Früher - man betrachte nur einmal alte Fernsehaufnahmen aus den 1960er und 1970er Jahren - wurde überall geraucht. In den letzten Jahren hat es bereits viele gesetzliche und gesellschaftliche Einschränkungen des Rauchens gegeben. Die meisten dieser Einschränkungen tragen wir mit. Es gibt jedoch eine Grenzlinie, die weder eine knappe Mehrheit der Bevölkerung noch der Staat überschreiten darf: der freie Wille des Menschen. Wenn sich jemand freiwillig an einen Ort begibt, an dem geraucht wird, dann ist das seine ureigenste Entscheidung. Niemand wird gezwungen, in eine bestimmte Kneipe oder ein bestimmtes Lokal zu gehen.

Für eine nicht unerhebliche Anzahl von Menschen ist der Besuch gastronomischer Einrichtungen ein integraler Bestandteil ihrer Freizeitbeschäftigung. Es macht ihnen Freude, einen gepflegten Rotwein zu trinken und dabei auch eine Zigarette zu rauchen! Häufig ist die Möglichkeit zu rauchen auch ein elementarer Bestandteil einer geselligen Zusammenkunft. Menschen aller gesellschaftlichen Schichten finden sich in dieser soziologischen Gruppe der Raucher; alle möglichen Berufe sowie alle möglichen politischen Ansichten sind vertreten, Lehrer, Arbeiter, Politiker, Studenten, Bosse, Wissenschaftler, Bauern, Anwälte und Ärzte.

Wir wenden uns entschieden gegen absolute Einschränkungen des Rechts, sich in Gesellschaft zu entspannen und dabei womöglich nicht vollkommen gesunde Dinge zu tun.